Wie funktioniert ein wasserloses Urinal ohne Wasser und Strom?
Alles läuft allein über die Schwerkraft — ohne Wasser, ohne Strom, ohne Anschluss. Das Urinal wird an die Wand geschraubt, der Urin fließt durch den gestuften Ablauf nach unten in einen Kanister oder direkt in den Flüssigkeitstank Ihrer Trenntoilette.
Es gibt nichts zu spülen, keine Pumpe und keine Leitung zu verlegen. Ist der Behälter voll, nehmen Sie ihn heraus und leeren ihn — mehr Pflege ist es nicht. Die Modelle finden Sie im Urinal-Katalog.
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Wir fertigen das Pi-Pi Urinal aus LLDPE (lineares Polyethylen niedriger Dichte), weil dieses Material auch bei Kälte schlagzäh und elastisch bleibt — ideal für ein unbeheiztes Gartenhaus.
Was LLDPE für Sie bedeutet:
- Frostsicher: bleibt bis −40 °C flexibel und reißt nicht, während HDPE bei Kälte spröde wird
- Stoßfest: steckt Stöße bei Transport und Montage weg, ohne zu brechen
- Robust: verträgt mechanische Belastung und Reinigungsmittel besser
HDPE ist zwar etwas chemikalien- und UV-fester, aber für den ganzjährigen Außeneinsatz im Garten sind Flexibilität und Frostsicherheit von LLDPE wichtiger — das Urinal soll auch nach dem Winter heil sein.
LLDPE und PP (Polypropylen) sind für unterschiedliche Bedingungen gemacht. PP ist steifer und hitzebeständiger — für das Pi-Pi Urinal im Garten ist LLDPE jedoch die bessere Wahl, gerade im kalten Halbjahr.
Vorteile von LLDPE für Sie:
- Frostsicher: LLDPE bleibt bis −40 °C flexibel, während PP schon bei leichtem Frost spröde wird und reißen kann
- Stoßfest: LLDPE gibt nach und federt zurück, PP kann beim Anstoßen brechen
- Sorgenfrei: kein Risiko, dass das Urinal nach einem kalten Winter im Gartenhaus gerissen ist
PP lohnt sich vor allem dort, wo heiß sterilisiert wird oder es dauerhaft warm und drinnen steht. Für den ganzjährigen Einsatz im Garten überzeugt LLDPE.
Das Pi-Pi Urinal wird im Rotationsgussverfahren gefertigt — das bringt im Alltag handfeste Vorteile:
- Aus einem Guss: nahtlos und ohne Klebestellen — keine Schwachstellen und keine Ritzen, in denen sich Bakterien sammeln
- Gleichmäßig dicke Wände: 4–5 mm rundum, auch an Ecken und Kanten
- Formstabil: verzieht sich auch nach Jahren nicht
- Stoßfest: die durchgehende Materialstruktur hält Stöße und Stürze gut aus
Es gibt zwei Varianten des Pi-Pi Urinals — der Unterschied liegt allein am oberen Anschluss:
- Standard: oben geschlossen, komplett wasserlos — die richtige Wahl für die meisten Gartenhäuser und Hütten.
- Standard Plus: mit einem oberen Anschluss Ø70 mm. Daran schließen Sie z. B. ein Entlüftungsrohr an oder verbinden ihn mit dem Belüftungsschlauch Ihrer Trenntoilette — so bleibt die Luft im Innenraum frisch.
Nehmen Sie Standard Plus, wenn Sie eine Entlüftung nach außen führen möchten; ansonsten reicht das Standard-Modell.
Das Pi-Pi Urinal hat einen gestuften Ablaufstutzen (Ø 24 / 32 / 40 mm). Sie sägen ihn einfach auf der passenden Stufe ab und schließen ihn flexibel an: an einen Kanister, einen Sammelbehälter oder direkt an den Flüssigkeitstank Ihrer Trenntoilette. Die gängigen Schlauch- und Rohrgrößen passen ohne Spezialteile.
Das Pi-Pi Urinal aus industriellem LLDPE ist laut Datenblatt für den Bereich von −40 °C bis +60 °C ausgelegt. Im Garten heißt das: ganzjährige Nutzung im Freien in jedem europäischen Klima — das unbeheizte Gartenhaus im Winter ist kein Problem. Für die Frostsicherheit im Alltag rechnen wir konservativ mit bis −40 °C.
Das Pi-Pi Urinal aus LLDPE ist sehr chemikalienbeständig und verträgt sich mit nahezu allen Haushalts- und Gartenreinigern, die Sie ohnehin im Gartenhaus haben.
Problemlos geeignet:
- übliche Allzweck- und Sanitärreiniger
- verdünnte Säuren (Zitronensäure, Essig, Essigreiniger)
- verdünnte Laugen (z. B. milde Seifenlauge, Ammoniak)
- Alkohole (Isopropanol 70%, Ethanol)
- biologisch abbaubare Reiniger — ideal, wenn Sie den Urin als Dünger nutzen
Sparsam einsetzen und gut nachspülen:
- konzentrierte Chlorbleiche
- Lösungsmittel wie Aceton (sofort abspülen)
Nicht verwenden:
- konzentrierte Säuren (Schwefelsäure, hochprozentige HCl)
- aggressive Lösungsmittel (Benzin, Petroleum, Lackverdünner)
Tipp: Ein einfacher Haushaltsreiniger reicht völlig. Wer den Urin im Garten als Dünger weiterverwendet, greift am besten zu einem biologisch abbaubaren Mittel.
Das Urinal Pi-Pi können Sie selbst in 5–7 Minuten installieren — ohne Klempner und ohne spezielles Werkzeug. Eine illustrierte Schritt-für-Schritt-Anleitung (PDF) liegt jeder Lieferung bei und ist auf der Produktseite verfügbar.
Ganz einfach:
- An die Wand schrauben: Befestigungsmaterial ist im Lieferumfang enthalten und auf den Wandtyp abgestimmt — Gartenhaus, Baucontainer oder Toilettenkabine
- Ablauf anschließen: Schneiden Sie den Stufenschlauchanschluss Ø24/32/40 mm auf die benötigte Größe ab und führen Sie den Schlauch in einen Kanister, Auffangbehälter oder Flüssigkeitstank einer Trenntoilette
- Geruch beseitigen: Der wasserlose Siphon hält die Luft frisch
- Kein Wasser nötig: Das Urinal ist komplett wasserlos, ein Anschluss an die Wasserversorgung ist nicht erforderlich
In der Nähe einer Komposttoilette: Stellen Sie das Pi-Pi direkt neben eine Trenntoilette oder Trockentoilette. So fließt der Urin in einen separaten Kanister, der Hauptbehälter der Toilette füllt sich 2–3 Mal langsamer, bleibt trockener und riecht weniger.
Die vollständige Installationsanleitung (PDF) finden Sie auf der Seite jedes Produkts.
Pi-Pi und Agande sind beides europäische Hersteller wasserloser Urinale — sie unterscheiden sich vor allem im Material und in der Haltbarkeit im Außeneinsatz.
- Material: Pi-Pi — LLDPE, frostsicher bis −40 °C und elastisch bei Stößen. Agande — Polypropylen (PP), das bei Frost leichter reißt.
- Lebensdauer: Pi-Pi aus LLDPE — 7–10 Jahre auch im Freien. PP kommt im Schnitt auf 3–5 Jahre.
- Anschluss: Pi-Pi hat einen gestuften Stutzen Ø24/32/40 mm und passt so an jeden Kanister, Schlauch oder Trenntoiletten-Tank ohne Adapter.
- Geruch: Pi-Pi Standard Plus bietet einen Ø70 mm Anschluss für die Entlüftung; das hält die Luft im Gartenhaus frisch.
Den vollständigen Vergleich finden Sie auf der Seite Pi-Pi vs Agande.
Nein — bei normaler Nutzung riecht nichts, und das ist der große Unterschied zum Eimer. Der Urin läuft sofort in einen geschlossenen Behälter, im Urinal bleibt also keine stehende Flüssigkeit zurück, die abstehen und riechen könnte. Genau diese stehende Flüssigkeit verursacht sonst den Geruch — und den gibt es hier schlicht nicht.
Das Modell Standard Plus hat oben einen Ø70 mm Entlüftungsanschluss: Daran schließen Sie ein Lüftungsrohr an, und der Restgeruch wird nach außen geführt. Das genügt, um es auch im Gartenhaus oder in der Hütte bedenkenlos zu nutzen. Spülen Sie die Schüssel ab und zu kurz ab — das war's.
Das Urinal kann an jeder Wand in der für Sie passenden Höhe montiert werden — es ist leicht (~1,4 kg) und hält auch an dünnen Wänden von Gartenhäusern oder Baucontainern. Keine Nassarbeiten erforderlich.
Vom Anschluss führt ein Schlauch nach unten — in einen Kanister oder direkt in den Flüssigkeitstank einer Kompost-/Trenntoilette. Funktioniert auch in unbeheizten Gebäuden: Das Material ist frostbeständig bis −40 °C, daher ist die Überwinterung im Ferienhaus kein Problem.
Haben Sie Fragen?
Noch Fragen? Schreiben Sie mir — ich helfe Ihnen, das passende Modell für Ihr Gartenhaus oder Ihre Toilette zu finden, und kümmere mich um den Versand. Antwort innerhalb eines Werktages.

Mart Tamm
Kundenbetreuer für Estland
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